Einleitung
Indikationen
Vertrag zwischen
Chirurg und Patient
Die Komplikationen
Konsens der Literatur
Ergebnisse
Standardprothesen
Custom-Made – Prothesen
nach Maß

INDIKATIONEN

Eine Hüftprothese ist dann angezeigt, wenn die Lebensqualität des Patienten nachhaltig gestört ist. Der Patient muss Schmerzen haben, die ihn im Alltag deutlich behindern. Angesichts dieser starken Beeinträchtigung wird der Patienten einen Arzt zu Rate ziehen. Es gibt unterschiedliche Situationen, in denen die Implantation einer Hüftprothese erforderlich wird.

1. Standard Indikation


Um eine Standard Situation handelt es sich, wenn die anatomischen Gegebenheiten des Patienten normal sind. Der Patient leidet an einer Arthrose, das heißt einem Verschleiß des Knorpels, die Anatomie seines Beckens und seines Oberschenkels jedoch ist normal. Er hat sich bis dahin keinem chirurgischen Eingriff im Bereich von Hüfte oder Becken unterziehen müssen. Dies ist der häufigste Fall.

2. Komplexe Indikation


Um eine komplexe Situation handelt es sich, wenn die anatomischen Gegebenheiten des Patienten von der Norm abweichen. Ursache kann eine angeborene Fehlbildung sein (z.B. eine angeborene Dysplasie) oder eine Veränderung des Oberschenkels oder des Beckens (durch Fraktur, frühere chirurgische Eingriffe).

3. Wechsel einer Hüftprothese

Der Wechsel einer Hüftprothese ist häufig ein belastender, schwerer chirurgischer Eingriff. Der Chirurg muss die früher eingesetzten Implantate auswechseln. Da die Komplikationsrate relativ hoch ist, sollte der Prothesenwechsel möglichst beim ersten Eingriff gelingen. Dadurch werden weitere Operationen vermieden.