Einleitung
Indikationen
Vertrag zwischen
Chirurg und Patient
Die Komplikationen
Konsens der Literatur
Ergebnisse
Standardprothesen
Custom-Made – Prothesen
nach Maß
 

VERTRAG ZWISCHEN CHIRURG UND PATIENT

Indem der Chirurg die Implantation einer Hüftprothese vorschlägt, schließt er mit seinem Patienten einen "moralischen Vertrag". Dies gilt insbesondere in Hinblick auf die erwarteten Ergebnisse. Die wichtigsten Punkte dieses "Vertrages" oder richtiger Einvernehmens sind:

1. Schmerzen

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Patient nach dem chirurgischen Eingriff keinerlei Schmerzen mehr haben wird.

2. Aktivität

Die Implantation einer Prothese erfolgt mit dem Ziel, dem Patienten wieder ein normales Leben (Familien- und Berufsleben, in gesellschaftlicher, sportlicher Hinsicht...) zu ermöglichen. Auch normale sexuelle Beziehungen werden wieder möglich.

3. Die Lebensdauer

Die Lebensdauer einer Prothese kann nicht exakt vorhergesagt werden. Sie dürfte rund 15 Jahre ± 5 Jahre betragen. Minus 5 Jahre bei jungen, sehr aktiven Patienten und plus 5 Jahre bei älteren und weniger aktiven Patienten.

4. Die Komplikationen

Der Chirurg muss seinem Patienten die möglichen Komplikationen darlegen. Zumeist wird er sie in der Reihenfolge ihrer Bedeutung besprechen. Diese Komplikationen können entweder sehr bald nach der Operation auftreten oder einige Zeit nach der Implantation der Prothese. Die Komplikationsrate ist niedrig, sie kann aber nicht gleich 0 sein. Manche Chirurgen geben ihre eigene Komplikationsrate an.